documentary photography
Fuji X

X Bodies

Mein aktuelles Line-Up sieht so aus:

Für Privates und Zufälliges: Die X-M1 + XF18 f2.  Klein und leicht. Für das Handschuhfach, in der Motorradjacke, für den Radlrucksack, für die Skijackentasche, ist einfach immer dabei. Wie der Ami sagt: „Best bang for the buck“!  Wenn alle Stricke reißen kann ich mit der Kombi jeden Job fertig machen. Back-Back-Up! Noch portabler ist das 27mm. „Nur“ f2.8, aber erstaunlich was das Pancake leistet. In letzter Zeit bin ich immer weihwinkliger unterwegs, deshalb klebt das 18mm f2 am Body fest. Welche ist die beste Kamera? Die, die man dabei hat. So gesehen die M1.

– Kein Sucher, aber dafür Klappdisplay. Eine Displaylupe zusätzlich (für wenig Geld magnetisch hinten drauf) bietet wieder neue Möglichkeiten mit der Kleinen zu arbeiten. Auch im Schnee in praller Sonne. Und schon man hat einen 3″ Sucher und das Felling einer analogen Mittelformat. Stark übertrieben, natürlich.

X-M1

 

 

 

 

 

 

 


X-T2 + 16mm f1.4 | 35mm oder 50mm : Meine Arbeitspferde. Von der Performance ganz weit vorne. Ohne Fehl und Tadel. Scheut keinen Vergleich. Klappdisplay und „state-of-the-art“ elektronischer Sucher.
Dank der Firmwarepolitk Fujis ( es wird stetig an den Features und Performance gearbeitet, die dann kostenlos zu Verfügung gestellt werden) hat man lange Zeit ein zeitgemässes Werkzeug und „muss“ nicht wegen jeder Pseudoinnovation gleich ein neues Modell kaufen.

Das 16 f1.4 ist ein Traum. Haptik und BG wie das 23er aber ich mag einfach näher ran! Das Ding bekomme ich nicht mehr runter von der X-T2. Für Innenraum, und wenn 2mm untenrum eine Rolle spielen: Das 14er.

xx-2

Und da schließt sich der Kreis. Alle Gehäuse/Objektiv-Kombinationen sind untereinander austauschbar. Alle X-Modelle sind sensortechnisch nahezu gleich. Daraus ergibt sich ein Pluspunkt in Sachen Workflow und ergebnistechnischer Sicht. Die Prozessoren, die Bauart ( X-T2 ist wettergeschützt), insbesondere die unterschiedlichen Sucher, das Handling, die Fokusgeschwindigkeit machen den wesentlichen Unterschied in der Praxis.


X-T20: Die kleine Schwester. Am Ergebnis nicht zu erkennen womit das Foto gemacht wurde. Etwas bescheidenere Haptik, staub- und wasserdichtigkeit, gemässigte Performance und Haptik. Dafür kleiner, leichter und herausragende 24MP Qualität.


X100T (23mmf2): Diese Kamera hatte ich ein halbes Jahr im Einsatz. Es gab nichts auszusetzen. Und wenn ich nur eine einzige Kamera haben dürfte (für die Weltreise) wäre es die X100T. Dem besseren Handling geschuldet und der gleichzeitigen Verwendung verschiedenere Brennweiten muss ich aber identische Bodies nutzen.

Bildschirmfoto 2015-05-12 um 07.52.23 x100t


 

Was mir als Nutzer bestätigt bei Fuji gut aufgehoben zu sein – neben den erstklassigen Linsen und Bodies – lässt sich an zwei Beispielen festhalten:
– Die X-Pro1 wurde Anfang 2012 vorgestellt. Anfang 2015 ist sie immernoch unverändert verfügbar.
– Die X-T1 war Februar 2014 erhältlich. Die Verbesserungen, die andere Hersteller ein neues Modell launchen lassen würden, gibt es via Firmware-Update umsonst. Und nicht irgendein Pille-Palle sondern beispielsweise den absolut lautlosen elektronischen Verschluss „nachzurüsten“ mit 1/32000sec!  Die freie Belegung der fn-Tasten, direkte AF-Punkt-Wahl und der Natural Live View- Sucher nebenbei erwähnt. Das gibt einem das Gefühl, dass der Hersteller sich um den Anwender kümmert und nicht jährlich mit Pseudo-Innovationen das Gear Acquisition Syndrome fördert.
Mit dem Firmware 4.0 wurde der immer träge bezeichnete Autofokus endgültig in die Geschichtsbücher verbannt.


 

X-Pro1  Die Erste. Die Klassische. Für die Leidenschaft. Meiner Meinung nach nur vergleichbar mit analogen Filmkameras. Jeder Vergleich mit anderen Digitalkameras hinkt. Back-Up.
– Kein überragender elektronischer Sucher, aber dafür ein optischer Sucher zusätzlich (umschaltbar)!

xx-1

Update: Auf Job war bin ich immer mit den T1, nun T2 und privat mit der M1. Bin kein Sammler. Was nicht verwendet wird muss gehen. So musste ich die alte Lady verabschieden. Ich weine ihr immer noch etwas nach.